Der Brexit und seine Folgen

Was er für Unternehmen bedeutet und wie Consulting dabei unterstützen kann

Von

Raphaela Rieder
6.4.2020

in

Wien

Redakteur - Haufe Advisory

Brexit – Was nun?

Das Vereinigte Königreich ist mit 31.1.2020 aus der Europäischen Union ausgetreten. Doch was bedeutet das für die deutsch-britischen Geschäftsbeziehungen? Betroffen sind vor allem Unternehmen, welche grenzübergreifende Geschäfte mit Großbritannien oder aus Großbritannien heraus tätigen.

Reagieren Sie rechtzeitig auf den EU-Austritt Großbritanniens und analysieren Sie, an welchen Stellen Ihr Unternehmen von den Folgen des Brexit betroffen sein wird. Haufe Consulting kann Sie für diese Herausforderung mit passenden Consultants unterstützen!

Wie die zukünftigen Handelsbeziehungen aussehen werden, wird in jedem Fall in den nun folgenden Verhandlungen zwischen der EU und GB geklärt werden. Seit am 23. Juni 2016 von Großbritannien der Austritt aus der EuropäischenUnion (EU) beschlossen wurde, folgte eine lange Zeit der Verhandlungen.

Die Übergangsfrist gilt bis Ende 2020 gibt – doch so lange das Handelsabkommen nicht verhandelt ist, bleibt vieles unklar: Welche betrieblichen Abläufe müssen hinsichtlich der neuen Situation angepasst werden? Was bedeutet dies direkt und indirekt für die verschiedenen Unternehmensbereiche?

Selbst den Brexit nehmen die Engländer mit Humor

Unsere Brexit-Beratung

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Viele Fragen beschäftigen UnternehmerInnen, die mit Großbritannien in Geschäftsbeziehungen stehen zurecht: Was bedeutet der Brexit etwa für Transportwege, Waren- und Lieferketten, sowie die Nutzung von Ressourcen aus Großbritannien? Kommt es bis zum 31. Dezember 2020 nicht zu einem umfangreichen Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der EU, folgt ein „harter Brexit“.

Sorge um „harten Brexit“

Dies würde zur Folge haben, dass ab dem Jahr 2021 für einige wichtige Handelsbereiche keine abschließenden Regelungen mehr gelten. Derzeit ist auch noch unklar, ob es eine „Escape-Klausel“ geben wird, die einen Aufschub für bis dahin nicht geklärten Bereiche gewähren könnte. Drohende Folgen eines „harten Brexits“ wären beispielsweise hohe Zölle, unkalkulierbare Risiken für Unternehmen, Schwierigkeiten in der Lieferkette, bis hin zu unsicheren Devisengeschäften. Teurere Produkte und ein komplexerer Handel könnten ebenfalls die Folge sein.

Eine weitere Gefahr wäre sogar der komplette Auseinanderfall Großbritanniens. Spekulanten sprechen von „Kleinbritannien mit nur England und vielleicht Wales“. Auch wenn dies vielleicht zu drastisch klingt, in jedem Fall ist Großbritannien derzeit gespalten und Optimisten rechnen bestenfalls mit einem „Rumpfabkommen“ zwischen der EU und GB während der bis Ende des Jahres laufenden Übergangsfrist. Mehr dazu auf Deutschlandfunk.

Auswirkungen des Brexit bereits sprübar

Einige Auswirkungen des Brexit sind schon jetzt zu spüren: beispielsweise hat sich 2019 das britische BIP-Wachstum bereits verlangsamt, auch für 2020 und 2021 erwartet man kein großes Wachstum. Auch der Außenhandel zwischen Großbritannien und beispielsweise Deutschland hat an Schwung verloren. Exporte und Importe gingen zurück, mit der Folge, dass Großbritannien bereits jetzt nur noch auf Platz 7 der wichtigsten deutschen Handelspartnern steht.

Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer?

Wer zu den Gewinnern und wer zu den Verlierern zählen wird, ist bislang noch nicht klar. Manche glauben, dass „die einsamen Briten im Beziehungspoker gegen die große EU mit 27 Staaten ebenso untergehen, wie die Titanic nach der Kollision mit dem Eisberg“. Es stellt sich die Frage: Können die getürmten Briten außerhalb des EU-Geheges überleben?

Doch woher kommt diese Sicherheit, dass die EU zu den Gewinnern gehören wird und Großbritannien zu den Verlierern?

Ein No Deal würde bedeuten dass britische Unternehmen keinen Zugang zum Binnenmarkt haben werden und sie beim Export höhere als die bisherigen EU-Zölle zahlen müssen. In diesem Fall würde vermutlich auch Großbritannien mit einem No Deal kontern. Der Plan von Premierminister Boris Johnson: Bis Ende des Jahres 2020 und ohne jede Verlängerungsoption einen Freihandelsvertrag mit der EU zu schließen. Die realistische Umsetzung dessen dürften aber einige zutiefst bezweifeln.

Zudem möchte Johnson Großbritannien allen Anschein nach zu einem „Singapur an der Themse“ machen – einem Wirtschaftsstandort, wo für Investoren „Milch und Honig“ fließen. Für ausländische Unternehmen könnten sich dadurch definitiv attraktive Anreize zu Investitionen in Großbritannien bieten.

Chancen im Brexit durch die richtige Beratung

Auf der anderen Seite wird vermutet, dass der Brexit auch Chancen mit sich bringt: Beispielsweise neue Kooperationen mit britischen Unternehmen in Drittstaaten. Auf dem afrikanischen Kontinent haben sie rund 60 Millionen Dollar investiert. Die USA hält zudem an meinem Handelsabkommen nachdem Brexit fest und könnte so zu einer Erhöhung des transatlantischen Warenhandels beitragen. 

Für die EU bedeutet der Verlust Großbritanniens als Mitgliedsland nicht nur den Verlust einer Atommacht, einer wichtigen Industrienation und eines weltweit vernetzten Finanzstandortes, sondern auch einer der ältesten Demokratien weltweit, die die Werte Europas und der EU entscheidend mitgeprägt haben. Es stimmt: die EU steht ohne Großbritannien kleiner und geschwächter da. Auf der anderen Seite aber kann Großbritannien so zumindest nun keine Vorhaben der EU mehr blockieren. Mehr dazu auf Deutschlandfunk.

Immer wieder hatte Großbritannien bei wichtigen europäischen Fragen gebremst oder gar blockiert. Optimisten meinen, dass der Brexit auch ein „Befreiungsschlag der EU“ sein könnte. Wie es weitergeht und welche der Optionen sich als wahr herausstellt, bleibt abzuwarten.

In jedem Fall stehen Unternehmen aufgrund des Brexit vor der Herausforderung, eine Vielzahl von komplexen Anpassungen vorzunehmen: steuer-und zollrechtlich, arbeits-, datenschutz- und patentrechtlich, operativ in den Bereichen Logistik und IT, finanziell und natürlich strategischer Natur. Die einzelnen Bereiche sind in unterschiedlichem Ausmaß vom Brexit betroffen. Ein/e BeraterIn kann Ihnen hierbei helfen, dies für Ihr Unternehmen zu analysieren und so bestmöglich darauf vorbereitet zu sein!

Wenn Sie noch bei einem anderen Thema ein/e BeraterIn suchen und sich gerne mit unseren ExpertInnen austauschen wollen, melden Sie sich bei uns!

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