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Employer Branding

Markenbildung als Arbeitgeber

Viele Jahrzehnte lang war die Jobvermittlung sowohl auf Arbeitgeber- als auch auf Arbeitnehmerseite eine binäre Angelegenheit: Job zu vergeben, ja oder nein. Irgendwann bemerkten Unternehmen aber, dass der Erfolg auf den Märkten nicht nur von ihren Produkten abhängig ist. Organisationen wurden über die Jahre transparenter, Menschen begannen sich auszutauschen. Plötzlich stand die Attraktivität als Arbeitgeber im Fokus und die BewerberInnen wollten ihr Engagement am Unternehmensimage festmachen. So kam ab 1990 der Begriff des „Employer Branding“ auf. Employer Branding bedeutet übersetzt „Arbeitgebermarkenbildung“ und ist eine strategische Maßnahme, um ein Unternehmen als guten Arbeitgeber zu positionieren.

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Die Ziele von Employer Branding

Employer Branding darf nicht auf den Human Ressource-Bereich eingegrenzt werden. Die Maßnahmen der Imagepolitur wirken weit darüber hinaus und dienen der Marke im Allgemeinen. So wirkt sich eine positive Darstellung auf Jobbörsen und als attraktiver Arbeitgeber auch auf die Wahrnehmung von Personen aus, die nicht zum Unternehmen gehören oder an einer Position im Unternehmen interessiert sind: nämlich Kunden, die es ebenfalls zu gewinnen und zu behalten gilt. Primär geht es aber um heutige und zukünftige MitarbeiterInnen.

  • OPTIMIERUNG BEI DER MITARBEITERINNENGEWINNUNG
  • QUALITÄTSSTEIGERUNG BEI BEWERBUNGEN
  • MITARBEITERINNENBINDUNG UND MOTIVATIONSSTEIGERUNG
  • EMOTIONALE BINDUNG AN DAS UNTERNEHMEN
  • VERBESSERUNG DES IMAGES

Einflussfaktoren auf die Arbeitgebermarke

Auch deshalb ist es wichtig, von Anbeginn an der Arbeitgebermarke zu arbeiten und ein insgesamt stimmiges Bild nach außen zu tragen. Besonders folgende Aspekte sind dabei von Wichtigkeit:

  • INTEGRITÄT DER MARKE
    Was man verspricht, muss man halten – das gilt auch für Unternehmen. Nicht eingelöste Ankündigungen wirken sich langfristig negativ aus.
  • BEDÜRFNISSE POTENZIELLER ARBEITNEHMERINNEN
    Höhe des Gehalts, Unternehmenskultur, Life-Work-Balance, Attraktivität der Produkte und des Standortes
  • STÄRKEN ALS ARBEITGEBER
    Im Idealfall befriedigen die Stärken des Arbeitgebers die Bedürfnisse der ArbeitnehmerInnen: Ein gutes Gehalt, ein ideal gelegener Standort, eine optimale Work-Life-Balance von Seite des Unternehmens.
  • UNTERNEHMENSWERTE UND IMAGE
    Wie agiert die Organisation in der Außenwelt?

Für erfolgreiches Employer Branding wesentlich ist eine umfassende Strategie für den Aufbau der Arbeitgebermarke. Die Herausforderung: Nur wenige zentrale Botschaften müssen die Werte des Unternehmens transportieren – gleichzeitig sollten auch alle MitarbeiterInnen ebendiese Werte leben.

Interne und externe Aktivierung

Um die Strategie schlussendlich erfolgreich in die Organisationsstruktur einbetten zu können, sind interne (internal branding) sowie externe (Personalmarketing) Mechanismen notwendig.

Beispiele interne Maßnahmen

  • Mitarbeiter als Markenbotschafter
  • Sensibilisierungskampagnen
  • Führungskräfte-Programme
  • Durchdachtes Onboarding
  • MitarbeiterInnen empfehlen MitarbeiterInnen
  • Mentoring

Beispiele externe Maßnahmen

  • Stellenanzeigen
  • Social Media Auftritt
  • Lehrlingsmarketing
  • Arbeitgeber-Videos
  • Hochschulmarketing
  • Karrierewebsites
  • Roadshow

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Sonja Gutschi
Staffing & Deployment

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